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Tun & Sein

«Tun und Sein» steht für einen lang gehegten Herzenswunsch von Philipp, dem Holzbaukulturschaffenden und Maya, der Yogini und Musikerin. Wir erträumen uns einen Ort der Begegnung und Inspiration, an dem der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind und weitere Geschichten gewoben werden. Wir stellen uns ein Objekt mitten im Dorfkern vor. Mitten im Geschehen, um das Dorfleben zu fühlen, zu verstehen, darin ein Teil zu werden und es im besten Falle positiv mitzuprägen. Für dieses experimentelle Projekt wünschten wir uns seit dem Aufkeimen der Idee einen schönen Ort in einer abgelegenen Bergregion. 

 

2019 entdeckten wir ein Inserat, dessen Inhalt uns von da an nicht mehr losliess: Zu verkaufen war diese alte Stallscheune im traumhaft gelegenen Santa Maria im Val Müstair. Es liegt in einem Biosphärenreservat südlich der Alpen auf einer Höhe von 1365 m.ü.M, in der Nachbarschaft zum Südtirol. Im Tal wird 80 % der Landwirtschaft biologisch und der Rest nach IP-Label bewirtschaftet. Die Farben der Felder, Reben, Bäume und der ganzen Natur wirken dadurch strahlender, leuchtender und intensiver. Man spürt der Region dieses Urtümliche, Gesunde, dieses Reine an und man möchte einfach dortbleiben und verweilen. Wir wussten sofort: Dies ist ein guter Ort für unser Vorhaben. Im „Far ed esser“ möchten wir unsere Vision umsetzen, einen Ort der Freundschaft, Gemeinschaft, des Verweilens, Verbindens und des zur Ruhe Kommens entstehen lassen.

Maya

Ich bin die spirituelle Mutter des Projekts TUNundSEIN, Yogini und Musikerin. In meiner Tätigkeit als integrale Körpertherapeutin habe ich erfahren, dass Räume unser Sein, das Wohlbefinden im eigenen Körper sehr beeinflussen. Kraftorte helfen uns, Ruhe und Heilung zu finden. So soll sich «far ed esser» zu einem stimmigen Ort für innere Arbeit entwickeln.

 

Als Musikerin weiss ich zu schätzen, wenn Räume einen wohlklingenden Körper für Klangbildung bietet. Ich freue mich  auf die schönen Klänge in der Stallscheune.

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Philipp

Ich bin ein Holzbaukulturschaffender, der gerne selbst mitwirkt. Als Zimmermann und Architekt bringe ich auch das nötige Rüstzeug dazu mit. Mir liegt ein umsichtiger Umgang mit Ressourcen sehr am Herzen, was in meinem Wirken für «far ed esser» mit einfliesst.

 

Die Wertschätzung der Geschichte der Stallscheune, wie auch diejenige des Val Müstairs bildet eine wichtige Grundlage für die Planung der Umnutzung dieses Objekts.

Philipps Gedanken zu Holz, Bauen im alpinen Raum, Handwerk

Für mich ist Holz mein Lebensinhalt, schon als Kind habe ich am liebsten mit Holz gespielt, früh wählte ich die Zimmermannslaufbahn und habe diese Leidenschaft bis heute nicht verloren. Holz fasziniert mich jeden Tag, ich betrachte es gerne, berühre es gerne, rieche es gerne, ich fühle mich in hölzerner Umgebung richtig wohl. Diesmal möchte ich den ganzen Prozess miterleben. Mit dem Förster die Bäume aussuchen, die dann geerntet, getrocknet verarbeitet und zum Projekt «Tun und Sein» zusammengefügt werden.

 

Es wäre wirklich toll, wenn wir alles aus dem lokalen Holz herstellen könnten. Der schöne alte Dachstuhl unserer Scheune soll durch etwas verrücktes, neues Hölzernes aufgewertet werden. Für mich ist Bauen auch eine Art von Kommunikation, zuerst werde ich mit allen möglichen Partnern diskutieren um mich dann für die möglichst lokale Variante zu entscheiden. Die Beziehung soll an der gestellten Aufgabe wachsen können. Der Unternehmer unserer Wahl muss gewillt sein mit mir zu experimentieren, er muss unsere Materialwahl respektieren und sicher ist er ein herausragender Handwerker, der es versteht Hölzer zu fügen. Für mich als Zimmermann und Architekt tut sich hier eine tolle Chance auf, etwas Ungewöhnliches zu kreieren. Die Risiken sind vielfältig, jedoch auch überschaubar.

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Mayas Gedanken zu Natur, Yoga und Mantrasingen in der Stallscheune

Die Kraft der Natur: Das Münstertal bietet als Biosphärenreservat eine nährende Grundlage für Tun und Sein. Denn Vieles in der Natur unterstützt unsere Selbstheilungskräfte und stärkt unsere Gesundheit. Die Ursprünglichkeit des Tals hilft, uns wieder als Teil der Natur zu spüren. Wir werden an den natürlichen Rhythmus erinnert und an den Zustand des inneren Gleichgewichtes.

 

Yoga im Val Müstair: Ganz im Sinne «Verliere dich in der Natur und du findest dich selbst» unterstützt die Umgebung des Tals und die Einfachheit der Stallscheune der Prozess des Ruhe zu Kommens. Die Yogapraxis ist einer der Wege, uns wieder als das Leben selbst zu erfahren. Die Übungen aus der Yogatradition unterstützen die Regeneration und das Auftanken für den Alltag.

 

Mantra Singen in der Stallscheune: Mantras sind wirkungsvoll, wenn sie gesungen werden, dadurch versetzen sie den Körper in ausgleichende Schwingungen. In einem Raum zu singen, in welchem die Vibrationen weitertragen werden, ist eine Freude für alle Sinne. Mantras sind nicht an eine Tradition gebunden, man findet sie auf der ganzen Welt, als Kraftlieder, Trostlieder, Wiegenlieder. Sie sind Begleiter und unterstützen in verschiedenen Lebenssituationen.

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